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Samstag, 9. Januar 2016

Rezept für gefüllte Paprikaschoten mit Reis, Gurke, Staudensellerie, Rosinen und Pinienkernen

Bobby M  / pixelio.de

Gefüllte Paprikaschote

mit Reis, Gurke, Staudensellerie, Rosinen und Pinienkernen

Zutaten für 6 Personen

6 Paprikaschoten
3 Tassen Reis 
2 Stangen Frühlingszwiebeln
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Salatgurke
2 Stangen Staudensellerie
2 Knoblauchzehen
2 El Currypulver
3 El Rosinen (in etwas Wasser einweichen)
50 g Pinienkerne
1 Zitrone
Olivenöl
Salz, Pfeffer und Zucker
etwas Sambal Olek

 Deckel von den Paprikaschoten abschneiden, die grünen Stiele entfernen und die Schoten aushöhlen. Drei Tassen Reis mit etwas mehr als drei Tassen gesalzenem Wasser fast gar kochen. Staudensellerie, Frühlingszwiebeln, grüne Gurke, frischen Knoblauch in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Das Currypulver hinzufügen und auch etwas anrösten um das Aroma zu entfalten. Jetzt die Pinienkerne, geriebenen Ingwer und die Rosinen mit etwas Einweichwasser hinzufügen. Das ganze mit Zitronensaft, Salz und Zucker abschmecken und etwas Sambal Olek nach Geschmack dazugeben. Alles daraufhin mit dem gekochten Reis vermengen. Die Paprikaschoten mit der Reis-Gemüse-Mischung füllen und die abgeschnittenen Deckel daraufsetzen.

Jetzt wird die Tomatensauce zubereitet:

0,7 l Tomatensaft
1 El Zucker
2 El Olivenöl
Salz

Den Zucker in einer Pfanne oder Bratentopf karamelisieren lassen und mit Tomatensaft ablöschen. Die Flüssigkeit sollte in den Topf ca. 2 cm hoch stehen, damit die Paprikaschoten darin garen können. Die Paprikaschoten also hineinstellen und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde schmoren lassen. 

Wer mag, reicht dazu noch einen Joghurt-Dip

1 Becher Joghurt (Soja)
1 El Olivenöl
1 Limentte
Salz

Den Joghurt mit der geriebenen Limettenschale und dem Olivenöl und Salz vermischen. 

Paprikaschoten mit der Sauce und dem Dip servieren.

Guten Appetit! 

5 + 2 Diät - "Eine Diät, die eigentlich keine ist" oder "Nun ist die Welle auch hier angekommen"

5 + 2 Diät - 5 Tage ganz normal essen und 2 Tage höchstens 500 - 600 Kalorien zu sich nehmen


Um es vorweg zu sagen: Ich habe mich nur ganz kurz in das Thema eingelesen und mache alles einfach aus dem Bauch heraus, so wie ich es für richtig halte. Es kann sein, dass in den Büchern über dieses Thema noch ganz andere Dinge berücksichtigt werden.

Also, die Idee an 2 von 7 Tagen auf die Kalorien der Lebensmittel, die ich zu mir nehme, zu achten fand ich auf Anhieb interessant. Ich habe ja schon alles mögliche ausprobiert, von Weight Watcher über nach 17 Uhr nichts mehr zu essen und so weiter und so weiter... 

Also, an 5 Tagen in der Woche esse ich, wie ich Lust habe, ohne mir Gedanken über den Fettgehalt, Kalorien noch sonst etwas zu machen. An zwei Tagen - bei mir ist es der Donnerstag und der Sonntag - nehme ich über den Tag verteilt nur rund 500 - 600 Kcal zu mir. Mein eigentlicher Tagesbedarf liegt bei ca. 2100 kcal.

Die Vorteile dieser Ernährungsform liegen auf der Hand:

  • ich nehme automatisch die Woche über mindestens 3000 kcal weniger zu mir 
  • mein Verdauungstrakt hat zwei Tage Schonzeit und wird entlastet
  • ich lerne, Esspausen einzulegen und trainiere damit meine Sensibilität wahrzunehmen, wann ich Hunger habe
  • ich wache an zwei Tagen in der Woche mit einem leichteren Körpergefühl morgens auf
  • nach jedem Fastentag erlebe ich den Geschmack der Nahrung intensiver

Das sind die Vorteile, die ich im Moment an mir wahrnehme bzw. die mir zur Zeit klar sind. Ich habe ja erst mit der ersten Woche begonnen. Ich möchte es ein paar Wochen ausprobieren und dann weiter sehen. Eigentlich ist diese Ernährungsform eine sehr empfehlenswerte für die dauerhafte Anwendung, oft wird empfohlen, dem Körper kleine Fastenzeiten zwischenzeitlich einzuräumen. Dabei kann auch variiert werden, zum Beispiel 6 + 1 oder 4 + 3. Das hängt von jedem selbst ab, was er erreichen möchte. Ich denke aber für eine dauerhafte Ernährungsform bietet sich 5 + 2 oder 6 + 1 an. Ich werde auch flexibel sein, je nachdem wie meine Woche aussieht. Sollte es mir einmal nicht möglich sein zwei Tage einzuschieben, werde ich mich mit einem Tag begnügen. 

Die Tage Donnerstag und Sonntag habe ich mir ausgesucht nachdem ich überlegt habe, wann es mir am leichtesten fallen würde wenig zu essen. Das sind die Tage an denen ich nicht lange arbeite und auch kein Mittagessen in der Kita begleiten muss. Den Freitag würde ich nicht gerne nehmen, da es für mich zum Einläuten des Wochenendes einfach schwerer ist, mir da etwas zu versagen. Am Sonntag kann ich es gemütlich angehen lassen, lange schlafen und mich gut ablenken.

Ich schreibe hier mal meine bisherigen zwei Tage mit 500 Kalorien auf, damit ihr einen Eindruck bekommt, was man so für 500 Kalorien zu sich nehmen kann. Ich bevorzuge es Obst und Gemüse aus der Hand zu essen und nichts zu kochen. Da kann ich einfach mehr einzelne Mahlzeiten zu mir nehmen. 

Tag 1 (Sonntag)

250 g Wassermelone        96 kcal
200 g Salatgurke              24 kcal
100 ml Hugo Rose           85 kcal (ich war auf einem Geburtstag)
200 g Banane                  179 kcal
100 g Birne                       52 kcal
80 g Apfel                         43 kcal
1 mittelgr. Karotte            39 kcal
Gesamt                            518 kcal

Tag 2 (Donnerstag)

3 Tl Agavensirup (in 3 Tassen Tee)             45 Kcal
205 g weißer Spargel im Glas                       35 kcal
24 g veganer Aufschnitt Hobelz Olive          40 kcal
48 g veganer Aufschnitt Hobelz rustical       74 kcal
1 Dose (Abtropfgewicht) Chanpignons         39 kcal
1 mittelgroße Birne                                        73 kcal
270 g Apfel                                                  146 kcal
20 g Banane                                                   18 kcal             

Gesamt                                                        471 kcal               


Sonntag, 3. Mai 2015

"Vegane Küche für Kinder" von Christina Kaldewey – eine Rezension








Es gibt immer mehr Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen vegan ernähren möchten. Für alle, die eine Verantwortung für Kinder tragen und sich in dieser Beziehung bisher unsicher waren, ist dieses Buch ein lang ersehntes Werk.

Nährstoffversorgung in der veganen Ernährung und mögliche Mangelerscheinungen erkennen


In der Einleitung weist die Autorin darauf hin, dass die US-amerikanische Ernährungsorganisation in ihrem Positionspapier ausdrücklich bestätigt, dass eine gut geplante vegane Ernährung für jede Lebensphase geeignet ist, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und Pubertät. Hier geht sie auch auf allgemeine Ratschläge bezüglich des kindlichen Essverhaltens ein und rät zu einer entspannten Einstellung bei gleichzeitigem Angebot an abwechslungsreicher pflanzlicher Vielfalt.
Besonders hilfreich für besorgte Eltern ist das Kapitel über die wichtigen Nährstoffe. Hier werden Nährstoffe wie Eisen, Calcium, Vitamin D, Vitamin B12, Essentielle Fettsäuren sowie Proteine beschrieben. Der Leser erfährt, wofür die einzelnen Nährstoffe gebraucht werden, in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind und wie ein Mangel erkannt werden kann. Eine Nährstofftabelle mit Referenzwerten mit Altersangeben findet sich am Ende des Buches.

Übergänge gestalten – vom Trinken zum Brei, vom Brei zu fester Nahrung

Ausführlich geht die Autorin auf den Übergang vom Trinken zu Brei oder Fingerfood ein und erklärt, welche Lebensmittel beispielsweise vor dem ersten Lebensjahr gemieden werden sollten bzw. ab wann welche Lebensmittel eingeführt werden können. Im Kapitel „Brei-Baukasten“ wird ausführlich die Herstellung und Lagerung übers Einfrieren bis zur Lagerung in Gläschen beschrieben.
Der Rezeptteil ist übersichtlich gegliedert in die Bereiche Fingerfood, Salate, Suppen, Hauptspeisen, Saucen, Pfannkuchen, Nachtische, Aufstriche, Gebäck und es gibt zwei Sonderteile mit „Feste feiern“ (Geburtstag, Weihnachten, Ostern, Feste außerhalb der Familie) und „Essen für kranke Kinder“ (Magen-Darm-Infekt, Verstopfung, Erkältung, Fieber). Jedes Rezept ist mit einer Altersempfehlung versehen und gibt an wie viel Zeit die Zubereitung benötigt. Die Rezepte sind mit Zeichnungen einzelner Zutaten versehen. Daneben ist das Kochbuch mit Fotos von phantasievoll gestalteten Tierfiguren aus Obst- und Gemüse gespickt, die gleichzeitig Anregungen geben für eine ansprechende Präsentation auf dem Teller der Kinder.

Ich und die Anderen – über den Umgang mit einer omnivoren Umwelt

Eine ganz praktische Idee ist dem Buch beigefügt nach dem Rezeptteil: Der Veganpass. Hier stellt die Autorin eine Kopiervorlage zur Verfügung in die der Name des Kindes eingetragen wird und in dem eine Aufstellung von Lebensmitteln gelistet ist, die ein veganes Kind nicht isst und eine Zusammenfassung der Dinge, die das Kind gerne isst, außerdem ist Platz zum Eintragen der Lieblingsspeisen des Kindes. Der Veganpass ist eine nützliche Handreichung für den Kindergarten, der Schule und Freunde der Kinder, die in nicht vegan lebenden Familien aufwachsen.
Ganz besonders hervorzuheben ist der nachfolgende Teil des Buches, in dem die Erfahrungen einiger vegan lebender Familien in Form von Interviews nieder geschrieben sind. Vier verschiede Familien beschreiben, wie sie die vegane Ernährung umsetzen und wie sie mit alltäglichen Hindernissen und Herausforderungen umgehen. Danach verraten sie auch noch ihre Lieblingsrezepte.

Fazit

Das sensible Thema um die Versorgung von Kindern von der Schwangerschaft an bis in die Pubertät wurde verantwortungsbewusst und sorgfältig von der Autorin behandelt. In der Umsetzung zeigt sich auch ihr beruflicher pädagogischer Hintergrund, Christina Kaldewey ist Dipl. Sozialpädagogin und Ergotherapeutin. Zudem hat sie selbst eine Tochter, die sie von Anfang an vegan ernährt. Ihre Rezepte sind alltagstauglich, abwechslungsreich und lecker – nicht nur für Kinder!
Format: 21 x 21 cm
Bindung: Hardcover
Seitenzahl: 152
Preis: 18,90 Euro
Auflage: 1. Auflage 2012
Verlag: compassion media
Website: compassion media

Die Tomate - Nährstoffe und andere Informationen - und ein leckeres Rezept für eine besondere Tomatensuppe



Rot, saftig und gesund - die Tomate (Foto: Birgit Schüler)





Die Tomate - kleine Warenkunde 

 
Ursprünglich kommt die Tomate aus Peru. Dort wurden die Wildtomaten als erstes von den Indios kultiviert. Dank Kolumbus wurde die beliebte rote Frucht in ganz Europa verbreitet. Erstaunlicherweise ist heute China das Land in dem weltweit die meisten Tomaten angebaut werden. An welches europäisches Land denkt man zuerst wenn man an die Tomate denkt? Natürlich an Italien. Das ist auch das Land in Europa, in dem die meisten Tomaten angebaut werden, nämlich 16 Millionen Tonnen jährlich. Dieses Nachtschattengewächs ist inzwischen eines der beliebtesten Nahrungsmittel überhaupt.

Verwendung und Nährstoffe der Tomate

Wem läuft nicht das Wasser im Mund zusammen bei dem Gedanken an die vielfältigen kulinarischen Genüsse rund um die Tomate. Sei es roh auf Schwarzbrot mit Zwiebeln, gekocht als Tomatensauce zu Nudeln oder als Tomatensuppe mit Oregano und Basilikum. 
Zudem ist es ein sehr gesunder Genuss, Tomaten enthalten viel Vitamin C und E, zudem Karotin und Kalium. Für unseren Körper sind diese Nährstoffe sehr wichtig für die Immunstärkung, die Konzentration, zur Vermeidung von Herz- und Kreislauferkrankungen und zur Vorbeugung gegen Krebs. Ein besonderer Wirkstoffteil des Karotin, das Lykopin, wird von unserem Körper am besten aufgenommen durch gekochte Tomaten. Es soll auch vor altersbedingter Erblindung schützen.
Bei der nächsten Portion Nudeln mit Tomatensauce denkt an die gesundheitsfördernde Wirkung und das leckere Gericht wird euch noch besser schmecken. Die zellschützende Wirkung des Lykopin soll aber nur bei ständig hoher Aufnahme gewährleistet sein. Deshalb wird empfohlen täglich 500 ml erhitzten Tomatensaft zu trinken. Sogar beim Genuss des bei Kindern so beliebten Tomatenketchups kann man beruhigt sein. Trotz des hohen Zuckeranteils enthält er wertvolle Nährstoffe. Ein weiterer Wirkstoff von vollreifen Tomaten ist Tyramin, und das hat es wirklich in sich. Denn es macht glücklich. Das ist aber noch nicht alles, Tomaten enthalten auch noch Serotonin, ein bekannter Stoff, der die Stimmung hebt. Inzwischen ist bei euch doch sicher schon der Wunsch geweckt, aufzustehen und sich irgendwie Tomaten zu organisieren, in welcher Form auch immer. Wenn das alles keine guten Gründe sind, sich der (Tomaten-)Fleisches-Lust hinzugeben.

Verschiedene Formen der Tomate und der Unterschied im Geschmack

Sucht euch eure Lieblingstomate aus. Ist es die einfache runde oder die längliche ovale? Der Unterschied liegt nicht nur in der Form, sondern auch im Geschmack. Die ovalen Eier- oder Romatomaten sind mehliger als die runden, weshalb sie zum Rohverzehr nicht empfohlen werden. Sie eignen sich besser zur Weiterverarbeitung. Grüne Tomaten sollten auf keinen Fall roh verzehrt werden, da sie das giftige Solanin enthalten.

Woher kommt die treulose Tomate?

Den Italienern haben wir übrigens außer den leckeren Tomatengerichten noch etwas zu verdanken, nämlich den Ausspruch "Du treulose Tomate". Er entstand im 1. Weltkrieg als die Italiener, erst mit Deutschland verbündet, später das Lager wechselten. Damals waren die Tomaten bei uns noch nicht so weit verbreitet wie in Italien, weshalb sie mit Italien in Verbindung gebracht wurden. Durch den Treuebruch mit Deutschland entstand dann der Ausdruck der treulosen Tomate.
Wenn ihr nun Lust gekriegt habt auf ein Tomatengericht und euch noch das richtige Rezept fehlt, hier ist es:

Tomatensuppe aus angerösteten Tomaten

1kg Tomaten häuten und halbieren, mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform geben, salzen, Olivenöl, 2 gehackte Knoblauchzehen und etwas Basilikum darauf geben und bei 200 Grad Celsius eine Stunde lang im Ofen rösten. Drei Prisen Zucker auf die Tomaten streuen und bei 250 Grad Celsius kurz karamellisieren lassen.
Dann im Kochtopf pürieren, einen halben Liter Brühe hinzufügen, 15 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb passieren um die Kerne zu entfernen, einen Schuss (Soja-/Hafer-) Sahne hinzufügen, Basilikum und Oregano hinein rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Quellenangabe: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen/Broschüren, Gartenbaubroschüren "Rund um die Tomate'" als pdf
Literaturempfehlung: Helga Buchter-Weisbrodt und Helge Franceschetti: Die neu entdeckte Vitalkraft aus der Tomate. Taschenbuch im Trias Verlag. ISBN 3-89373-497-X

Für Gäste, Sonntags oder einfach mal so - leckere Salate und andere vegane Frühstücksideen




Veganes Frühstücksbuffet



Es gibt viele gute Gründe sich vegan zu ernähren. Viele Menschen leiden unter Laktose Intoleranz, haben einen zu hohen Cholesterinspiegel, eine Stoffwechselkrankheit oder wollen einfach aus ethischen und umweltrelevanten Gründen weder Fleisch, Milch, Eier, Honig und Gelatine zu sich nehmen.
Die vorgeschlagenen Rezepte und Ideen für ein veganes Frühstücksbuffet erfreuen auch Gäste, die keine Vegetarier oder Veganer sind. Es ist für jeden etwas dabei und - abgesehen von Menschen, für die Fleisch ihr Gemüse ist - wird niemand etwas vermissen bei der angebotenen Vielfalt.

Selbstgemachte Salate - Farmersalat und Waldorfsalat vegan

Die Mengenangaben beziehen sich auf 5 Personen
Für den Farmersalat benötigen wir 250 g weiße Bohnen aus der Konserve, 250 g Weißkohl in Streifen, 130 g Kidneybohnen aus der Dose, 120 g Karotten in Streifen, 130 g Salatgurke in Scheiben, 100 g Mais aus der Dose, 25 ml Rapsöl, 16 ml Essig, 7 g Salz, 4 g Pfeffer und 3 Esslöffel Petersilie.
Das Gemüse wird miteinander vermischt. Aus dem Öl, dem Essig, dem Salz und dem Pfeffer eine Marinade herstellen. Nun wird beides miteinander vermengt und mindestens eine Stunde ziehen gelassen. Zu dem Salat kann Baguette, Weizen- oder Zwiebelbrot gereicht werden. Gekühlt hält er sich 48 Stunden. Deshalb kann er idealerweise auch schon am Vortag zubereitet werden.
Für den Waldorfsalat werden 1 kleine Zwiebel, 1 kleiner Knollensellerie, 3 kleine Äpfel, 3 Orangen, 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 Teelöffel Rohrzucker, 250 g Sojajoghurt natur, 100 g vegane Mayonnaise, 15 Walnusshälften, Salz und Pfeffer benötigt.
Joghurt, Mayonnaise und Zwiebelwürfel werden miteinander verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. 1 Orange auspressen. Äpfel und restliche Orangen schälen. Äpfel halbieren und klein schneiden, von den Orangen die Filets herausschneiden, die weiße Haut entfernen. Der Sellerie wird geschält und in feine Stifte gehobelt. Walnüsse grob hacken. Äpfel, Sellerie, Zitronen und Orangensaft vermischen. Joghurtsauce und die Walnüsse unterheben und ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Weitere Ideen um die Gäste mit veganen Köstlichkeiten zu verwöhnen

Tomatenscheiben mit Basilikum bestreut werden dekorativ auf einem Teller angerichtet. Zwiebelringe extra bereitstellen, so kann sich jeder Gast sein Tomatenbrot mit oder ohne Zwiebeln anrichten. Salz und Pfeffer sollten natürlich auch zur Verfügung stehen. Auch Oliven in kleinen Schälchen können angeboten werden. Wer mag bietet auch verschiedene Nusssorten und Mandeln an. Müsli mit Sojamilch darf als Klassiker beim Frühstücksbüffet sowieso nicht fehlen.
Aus veganem Streichkäse lässt sich ein leckerer Dip herstellen, in dem der Käse mit etwas Sojajoghurt verrührt wird und nach Geschmack gewürzt wird. Sehr lecker schmeckt so ein Dip auch mit Petersilien-, Schnittlauch- oder Rucola-Pesto vermengt. Gemüse zum Dippen nicht vergessen, hier eignen sich Salatgurkenstifte, Paprikastückchen, Kohlrabistifte und auch Rettichstücke.
Auch Kiwi und Erdbeeren beziehungsweise ein Obstteller je nach Jahreszeit gehört auf den Frühstückstisch. Pflanzliche Aufstriche, die es inzwischen in vielen Drogerie- und Supermärkten gibt bereichern das Angebot. Aufstriche lassen sich auch ganz einfach selbst machen, beispielsweise aus Kichererbsen oder weißen Bohnen aus der Dose. Die Hülsenfrüchte werden zusammen mit etwas Zitronensaft und vielen Gewürzen nach Geschmack in ein hohes Gefäß gefüllt und mit dem Pürierstab zu einer streichfähigen Massen verarbeitet. Kräuter werten die Aufstriche nochmal auf und bringen zudem noch eine Menge gesunder Nährstoffe herein.
Auf keinen Fall fehlen sollte eine selbstgemachte Avocadocreme. Dafür wird das Fruchtfleisch zusammen mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gegebenenfalls Knoblauch und Zwiebeln mit einer Gabel zerdrückt. Das ergibt einen herrlich erfrischenden Brotaufstrich. Guten Appetit.

"Ente" (Mock Duck) Rezept und vegane Aufstriche





"Ente" (Mock Duck) Rezept und vegane Aufstriche




Mit jedem Skandal, sei es BSE, Gammelfleisch oder erhöhte Dioxinwerte in Fleisch und Eiern, erhöht sich die Zahl der Vegetarier in den Industrienationen. Wer sich eingehend mit dem Thema beschäftigt erfährt einerseits noch viel mehr Hintergründe um die Zustände in der Massentierhaltung, andererseits auch, dass es keineswegs langweilig und trocken ist, sich vegetarisch oder auch vegan zu ernähren. Es gibt auch immer mehr Internetplattformen, auf denen sich Vegetarier und Veganer austauschen können. Vegan bedeutet, dass auf alle tierischen Produkte verzichtet wird. Dazu gehört Milch, Eier und auch Honig. Nachstehend gibt es ein paar Anregungen für Gerichte, die sowohl vegetarisch sind als auch mit entsprechenden Produkten vegan zubereitet werden können.

Rezept für "Ente" mit Kartoffeln und Rotkohl

Mock Duck ist ein Produkt auf Sojabohnenbasis. Es gibt es in Asia-Läden und in entsprechenden Shops, die sich auf vegetarische Produkte spezialisiert haben. Es ähnelt in Struktur und Geschmack dem Entenfleisch.
Für das Gericht wird Mock Duck-Fleisch klein geschnitten. Das Wasser aus der Dose vorher auffangen. Es wird für die Zubereitung der Sauce später verwendet. Mock Dock-Fleischstücke in eine Schüssel geben und mit etwas Sojasauce beträufeln, so dass alle Stücke darin ziehen können. Eine sehr fein gewürfelte Zwiebel hinzufügen. Mit ein wenig Salz und nach Belieben Pfeffer und Paprikapulver würzen. Wer mag fügt Knoblauch frisch oder in Pulverform dazu. Nun soll das Mock Duck in dieser Marinade möglichst einige Stunden ziehen.
Für die Sauce wird das Mock Duck Wasser aus der Dose in einen Kaffeebecher gefüllt. Hier wird ein Teelöffel Senf hineingerührt. Dazu kommt etwas Wasser, Soja-, Hafer- oder Reismilch sowie ein Schuss Coffe-Creamer auf Sojabasis. Ist der Kaffeebecher voll, ergibt das ein Viertel Liter Flüssigkeit. Diese wird zum Kochen gebracht, um das Saucenpulver einzurühren. Wer ganz streng vegan lebt nimmt hierfür eine Fertigsauce aus dem Reformhaus oder andere Shops, die sich auf vegane Produkte spezialisiert haben. Für Leute, die es nicht ganz so streng nehmen, geht auch ein Saucenpulver aus dem Supermarkt. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob es Sauce für Schweinebraten oder Geflügel ist. Das Ergebnis ist in jedem Falle gut. Nachdem die Sauce eine Minute geköchelt hat, wird ein Teelöffel Tomatenmark hinzugefügt. Das "Fleisch" wird knusprig angebraten in ein wenig Öl. Es kann dann in der Sauce ziehen oder auch seperat gereicht werden. Salzkartoffeln und Rotkohl aus dem Glas dazu, schon hat man unkompliziert und schnell ein schmackhaftes und gesundes Sonntagsessen fertig.

Vegane Brotaufstriche

Margarine (ohne Molkereiprodukte, siehe Zutatenliste) wird mit Tomatenmark, Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch, Salz, Pfeffer und ein wenig gemahlenen Walnüssen nach Geschmack gewürzt. Wer es frischer mag, gibt noch sehr klein gewürfelte Gurke und/oder Paprika mit hinein. Ein wenig schärfer wird es mit Sambal Olek. Der Aufstrich hält sich lange, er ist im Prinzip solange haltbar wie die Margarine, aus der er gemacht wurde.
Ein sehr leckerer, frischer Brotaufstrich wird aus einer reifen Avocado gemacht. Die Frucht wird dafür geschält, in kleine Stücke geschnitten und mit einigen Spritzern Zitronensaft mit einer Gabel zerdrückt. Gewürzt wird mit ganz klein geschnittenen Zwiebelwürfeln, Salz und Pfeffer.

Samstag, 3. Januar 2015

Selleriecremesuppe - einfach, schnell und echt köstlich



Selleriecremesuppe vegan
Eine leckere Suppe, die gut in die kalte Jahreszeit passt. Sellerie ist sehr gesund, er enthält Kalium, Kalzium und Eisen, Vitamin C sowie Vitamine der B Gruppe.

Im Idealfall isst man ihn roh, als Selleriesalat mit Ananas zum Beispiel, um alle Inhaltsstoffe zu erhalten. Aber dieses Suppen Rezept müsst ihr unbedingt mal ausprobieren.

Zutaten:

Für 3 Personen habe ich folgende Zutaten genommen:

380 g Kartoffeln (mehlig)
270 g Knollensellerie
600 ml Gemüsebrühe                                                                 
1   Prise Zucker
                                                                                110 g Soja Cuisine
                                                                                1 1/2 El. Alsan

                                                                                Gewürze:
                                                                                schwarzer Pfeffer und Muskatnuss, opt. Salz

Zubereitung:

Kartoffeln und Sellerie schälen und würfeln. In der Gemüsebrühe kochen, bis es weich ist, pürieren, würzen und mit Soja Cuisine und Alsan verfeinern.

Ich mache noch einen grünen Salat dazu.

Wer die Suppe etwas flüssiger mag, kann noch Brühe dazu geben. Lasst es Euch schmecken!