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Freitag, 29. August 2014

Hummus, selbst gemacht



Hummus, selbst gemacht



Hummus, super lecker! Endlich kam ich mal dazu es selbst zu machen. Es schmeckt wirklich köstlich und ist schnell gemacht!

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 250 g), abgetropft
1 EL Tahin (Sesammus)3 EL Olivenöl, Saft einer Zitrone oder guten Balsamico Essig, nach Geschmack Knoblauch, 1 Zehe, 1/2 EL Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, etwas Chillipulver, gerne etwas Petersilie

Zubereitung:

Alles zusammen in den Mixer geben und gut pürieren. 

Schmeckt köstlich auf Brötchen!


Donnerstag, 21. August 2014

Ideen für ein festliches Buffet

Immer wenn ich auf einer Party war, bin ich inspiriert, mir über das wahre vegane Buffet Gedanken zu machen. Wie schaffte ich es, das Buffet so zu gestalten, dass auch omnivore Gäste glücklich damit sind? Da ich inzwischen auf 3 Jahre Erfahrung mit der veganen Küche zurückblicken kann, gibt es zum Glück schon einige Gerichte, die ich ausprobiert habe. Natürlich haben sich auch schon Lieblingsgerichte heraus kristallisiert und durch einige Fehler durfte ich vieles lernen.

Ich stelle Euch erst mal meine Idee vor, die ich bis jetzt am besten finde. Es geht um ein Buffet im Frühjahr. Allerdings ist es nicht erprobt. Also, ich übernehme keine Gewähr für´s Gelingen.

Es soll jeweils Suppen, Vorspeise/Snack, Hauptgericht und Dessert geben, und zwar immer zwei verschiedene Varianten. 

Es geht los mit den Suppen-Ideen: Eine Spargelsuppe, da dies die Lieblingssuppe meiner Tochter ist und Spargel auch in die Jahreszeit passt. Sie ist  ganz leicht vegan zuzubereiten. Die Fleischklößchen, an die so mancher hierbei denkt, werden einfach weggelassen. Zum Verfeinern eignet sich Sojasahne. Dann schwebt mir eine Hirse-Nudel-Suppe vor. Die hatte ich einmal gemacht und sie war sehr lecker. Es ist eine klare Suppe mit Nudel- und Hirseeinlage sowie ein paar Karottenstückchen und Maiskörnern.

Als Snack finde ich Blätterteigtaschen mit Sojahack-/Gemüsefüllung gut. Die sind bei bisherigen Partys immer sehr beliebt gewesen. Außerdem kann ich mir gut vorstellen die Brötchen/Baguette mit Pesto, Rucola, knusprigem Räuchertofu, gebratenen Paprikastreifen und dünnen Karotten-Knusper-Scheibchen ala Atilla Hildmann als Vorspeise oder Snack anzubieten.

Zwei Hauptspeisen sollten reichen und für mich muss meine Lieblingsspeise dabei sein, die gefüllten Paprikaschoten nach Rainer Sass mit Joghurt-Dip und Tomatensauce. Leider finde ich das Rezept nicht mehr im Internet, ich habe es aber ausgedruckt. Es ist eine Füllung aus Reis, Pinienkernen, Rosinen und noch einiges mehr mit einer ganz tollen Würzung. Bei Gelegenheit werde ich es einmal einstellen, evtl. mit ein paar kleinen Abwandlungen, um kein Urheberrecht zu verletzen. Als zweite Hauptspeise habe ich mir eine Lasagne (Sojabolognaise oder Spinat) vorgestellt, weil ich glaube, dass es etwas ist, was die meisten Menschen gerne essen. 

Als Dessert gäbe es dann eine schön angerichtete Obstplatte und Tiramisu. Tiramisu habe ich zwar bisher noch nie gemacht, aber das wollte ich sowieso demnächst einmal probieren.

Das ist erst mal mein Vorentwurf. Ich hoffe, einiges davon von jemandem machen lassen zu können. Einiges kann ich selbst zubereiten. Die gefüllten Paprikaschoten kann man sicherlich einfrieren.   

Dienstag, 15. April 2014

Vegane Mayonaise selber machen

Mayonaise - selbst gemacht ohne Ei

Zutaten:

100 ml Sojamilch
250 ml Sonnenblumenöl
1 Teel. Senf

Pfeffer, Salz, Zitronensaft oder Essig


Foto: Marion Löffler  / pixelio.de


Zubereitung:

Am besten gelingt es, wenn ihr die Sojamilch und das Öl eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellt. Beides füllt ihr dann in ein schmales, hohes Gefäß und gebt den Senf hinzu. Nun stellt den Pürierstab ganz unten an den Boden des Gefäßes und schaltet ihn ein. Ganz langsam hochziehen und schon merkt ihr wie die Mayonaise fester wird. Pürriert so lange, bis ihr die gewünschte Festigkeit habt. Dann schmeckt ihr die Mayo mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab. Es ist ziemlich viel Salz nötig. 

Bis jetzt ist mir die Mayo jedesmal gelungen. Nur einmal, als ich nur die Hälfte machen wollte, wurde sie einfach nicht fest. Ich hatte den Sojadrink und das Öl allerdings auch nicht kalt gestellt. Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Ausprobieren.

Montag, 14. April 2014

Veganes Katzenfutter: Erster Versuch


Katze - Foto: Birgit Schüler

Wie versprochen, stelle ich euch meine Erfahrungen zum Thema selbtgemachtes, veganes Katzenfutter hier vor. 

Wichtig: Katzen brauchen bestimmte Zusatzstoffe, wie Taurin (eine organische Säure) und einige wichtige Mineralien und Vitamine, ohne die sie  krank werden können. Das Futter aus der Dose, aus dem Supermarkt, enthält, außer den tierischen Nebenerzeugnissen (unter anderem Füße, Krallen, Mägen, Hälse, Federn), oft zu wenig Taurin und leider sehr oft Zucker. 


Viele möchten ihr geliebtes Haustier nicht mehr mit Schlachtabfällen und wenig Gemüse aus der Dose füttern sondern suchen nach gesunden Alternativen für den Stubentiger. Ob es sinnvoll und gesund für unser Haustier ist, es fleischfrei zu ernähren, kann ich nicht abschließend beurteilen, naturgemäß würden unsere Katzen Mäuse und Vögel und deren Eier jagen und fressen. So ist es nun mal, das ist die Natur unserer Lieblinge. Das mag manchen Vegetariern und Veganern schwer fallen zu akzeptieren. 

Ich persönlich komme aber zu dem Schluss, dass eine gesunde Mischung aus draußen sein und jagen dürfen, fleischhaltige Nahrung aus dem Supermarkt/Tierfachmarkt und ab und zu eine Mahlzeit zum Beispiel nach dem nachstehendem Rezept die beste Lösung wäre. 


Nach dem folgenden Rezept habe ich eine vegane Mahlzeit für unsere Katze hergestellt, die sie sehr gut angenommen hat.


165 g Kichererbsen aus der Dose, 

90 g fester Tofu

22 g Hefepulver

1/2 EL Öl

7 g VegecatTM,           

einen Spritzer Sojasauce

Kichererbsen mit dem Tofu, den Hefeflocken und dem Öl mit einer Gabel zerdrücken und vermengen. Vegecat und Sojasauce hinzufügen und gut verrühren.


Als ich es unserer Katze angeboten habe, machte sie sich freudig und hungrig darüber her. Bekanntermaßen stehen viele Katzen auf Hefeflocken. Deshalb war ich auch gar nicht erstaunt über ihre Reaktion. Sie hat es noch zweimal angenommen, aber dann ließ das Interesse merklich nach. Ich denke, die Katze braucht Abwechslung. Also versuche ich es demnächst mit einem anderen Rezept. Immerhin war das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.




Donnerstag, 10. April 2014

Grüner Smoothie - Giersch, Himbeeren und Banane


Es ist wieder Giersch-Zeit... An die Mixer, fertig, los...





Birgit Eickenberg  / pixelio.de



Im Frühjahr 2012 habe ich mich das erste Mal an die Herstellung eines Smoothies mit Giersch aus unserem Garten gewagt.


Bis dato waren unsere Meerschweinchen die alleinigen Nutznießer des Giersch von unserem Grundstück. Aber im Hinblick auf EHEC und des daraus resultierenden Mangels an Rohkost wollte ich den menschlichen Mitgliedern unserer Familie mal etwas Gutes tun.

So habe ich ein wohlschmeckendes Getränk daraus hergestellt:


Ich habe ungefähr einen Kaffeebecher voll (abgewaschene) Gierschblätter in unserem Standmixer gegeben. Zu dem grünen Wildgemüse habe ich eine Tasse voll gefrorener Himbeeren gegeben, eine in Stücke geschnittene reife Banane und einen Becher Leitungswasser. Alles zusammen so lange gemixt, bis keine Stückchen mehr zu sehen waren.


Das Ganze gieße ich dann mit soviel Saft (Ananas-, Orangen-, Apfel- oder Mehrfruchtsaft) oder Wasser auf, dass es die gewünschte Konsistenz hat. Durch die gefrorenen Himbeeren ist es ein erfrischendes, kühles Getränk.



Sonntag, 6. April 2014

Baguette a la Thomas - mit Wilmersburger Chilli und Hobelz Aufschnitt rustikal und Pfeffer


 Abendessen - Baguette a la Thomas


Das fertig "zusammengebaute" Baguette



Heute verwöhnt Thomas uns mal wieder mit seinen berühmten Baguettes. 








Zutaten:
Wilmersburger Chilli, Hobelz Aufschnitt Rustikal und Pfeffer, Mayonaise, Eisbergsalat, in wenig Öl gebratene Paprikastreifen, Tomate und Zwiebelringe und Gemüsestäbchen (Iglo).


Anleitung:
Baguettes aufschneiden, eine Hälften mit Mayonaise oder Remoulade, die andere mit Ketchup bestreichen, gewaschene Eisbergsalatblätter auf die Unterseite legen, Gemüsestäbchen längs halbieren und darauf verteilen, Tomatenscheiben und Paprikastreifen, Zwiebelringe und dann je eine Scheibe Hobelz-Aufschnitt rustikal und Hobelz-Aufschnitt Pfeffer in Streifen geschnitten drauflegen. Ganz oben mit zwei halben Scheibe Wilmersburger Chilli  abschließen. Oberteil des Baguettes auflegen und genießen!

Super lecker und sättigend - genau das richtige für einen netten Fernsehabend!

Wilmersburger Chilli





Vorsicht: Wilmersburger Chilli ist wirklich scharf. Der vegane Käse-Aufschnitt eignet sich meiner Meinung nach wirklich nur für die Baguettes, auf denen noch eine Menge anderes drauf ist. Pur auf Brot kann ich den Wilmersburger Chilli nicht essen.







Hobelz Aufschnitt Pfeffer

Hobelz Aufschnitt Rustikal
Die beiden Hobelz Aufschnitte kann ich wärmstens empfehlen. Sie sind lecker und günstig. Neuerdings gibt es sie zum Glück bei uns im Reformhaus (Pro Paket 1,65 Euro), so dass ich sie nicht im Internet bestellen muss. Es gibt noch eine dritte Sorte "Oliven", die mir persönlich nicht so gut schmeckt.



Tomatenscheiben

Eisbergsalat 

Gemüsestäbchen von Iglo

gebratene Paprikastreifen

Fotos: Copyright Birgit Schüler


Sonntag, 16. Februar 2014

Keine Angst vor Seitan! Paprika-Aufschnitt aus Gluten

Seitan-Paprika-Aufschnitt mit Krautsalat und Senf auf Brötchen

Keine Angst vor Seitan


Zweimal habe ich in den letzten drei Jahren versucht mit Seitan einen Fleischersatz herzustellen. Das letzte Mal liegt schon lange zurück, denn das Ergebnis war so abschreckend, dass ich mich lange Zeit nicht mehr herantraute. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Das Paket mit dem Gluten lag nun schon ein paar Monate in meinem Küchenschrank, ab und zu nahm ich es in die Hand und hab´s dann doch immer wieder zurückgelegt. 

Gestern entdeckte ich dieses Rezept auf der Seite "Mehr als Rohkost" und war sogleich motiviert es auszuprobieren. Auf der verlinkten Seite findet ihr das Rezept und sogar ein Video, in dem die Zubereitung gezeigt wird.


Das Ergebnis ist jedenfalls das Beste (und bisher das einzig essbare) meiner wenigen Versuche etwas aus Seitan herzustellen. Ich finde es noch nicht 100%ig gut, also werde ich noch ein bisschen tüffteln, denn aufgeben ist nicht! Allerdings würde ich Euch wirklich ermutigen es einmal auszuprobieren. Vor allem in der vorgestellten Variante mit Remoulade, Krautsalat und Senf auf Brötchen! Wir haben zu dritt den ganzen Aufschnitt an zwei Tagen aufgegessen!


Auf der wirklich bemerkenswerten Seite von Claudi könnt ihr das gleiche Rezept finden. Hier mit exakten Preisangaben der Zutaten und des fertigen Aufschnitts.
Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es Euch schmecken!